Einwanderung nach Hohenlohe – die Integrationsproblematik in historischer Sicht
Projektdauer:
14.10.06 bis 14.10.12
Kurzinhalt:
Es handelt sich um ein Dissertationsprojekt. Es befasst sich mit der Einwanderung nach Hohenlohe und setzt hier einen Schwerpunkt auf die Bevölkerungsgruppe der Spätaussiedler. Vornehmlich mithilfe der Methode der Oral history werden Deutsche aus Polen bzw. den Gebieten der früheren Sowjetunion zu den Motiven für die Aussiedlung, zur Einreise nach Deutschland und zu den ersten Eindrücken nach der Ankunft und zum Einleben in der neuen Umgebung befragt. Ziel ist es herauszufinden, in welchen Bereichen es zu einer Häufung von Problemen kam und diese mit den Problemen zu vergleichen, mit denen Einwanderer früherer Zeiten (Juden, Jenische, Tiroler) konfrontiert waren. Zahlreiche Interviews wurden bereits durchgeführt. Dabei wurde deutlich, dass von dem formulierten Fragenkatalog abgewichen werden musste, um den jeweils sehr individuellen Situationen und Persönlichkeiten gerecht zu werden. Schwerpunkte der Befragung sind Schulen und das familiäre Umfeld der Schüler. Zusätzlich zu den Befragungen wird auf schriftliche Quellen zurückgegriffen, hauptsächlich solche aus der laufenden Verwaltung, was den Zugang zu diesen Quellen leider erheblich erschwert.
Projekt-ID:80 Fak. 2 - Institut für Gesellschaftswissenschaften • GeschichteErfasst von Fritz, Gerhard(Prof. Dr.) am 14.10.10 Zuletzt geändert von Strempel, Bettina am 12.01.16