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Rezeption und Nutzung von Vergleichsarbeiten als Instrument der Qualitätssicherung an Schulen. Eine Interviewstudie mit baden-württembergischen Lehrkräften an Haupt-, Realschulen und Gymnasien


Projektdauer:

01.09.07 bis 31.12.10

Kurzinhalt:

Die Einführung zentraler Vergleichsarbeiten konfrontiert Schulen in Baden-Württemberg mit einem Kernelement der neuen, ergebnisorientierten Schulsystemsteuerung. Mit landesweiten, standardisierten Tests soll das Leistungsniveau der Schülerinnen und Schüler an Bildungsstandards als zentraler Norm gemessen werden. Darüber hinaus werden Vergleichsarbeiten von der Bildungsadministration als Teil der nun schulgesetzlich geregelten Selbstevaluation betrachtet. Die Ergebnisse der Tests und vor allem die schulinterne Diskussion sowie Ableitung von Maßnahmen sollen außerdem zentrale Bestandteile des Schulportfolios werden. Somit stehen Vergleichsarbeiten in einem Spannungsfeld zwischen externer Kontrolle und Selbstevaluation bzw. Schulentwicklung.
Welche Wirkung diese bildungspolitischen Vorgaben erzielen und welchen Nutzen Lehrkräfte daraus ziehen ist bisher noch unklar und wenig erforscht.
Wie bewerten Lehrkräfte die Funktion von Vergleichsarbeiten? Welchen Nutzen ziehen sie aus den Ergebnissen der Vergleichsarbeiten? Liefern Sie den Lehrerinnen und Lehrern förderdiagnostische Hinweise über ihre Schülerinnen und Schüler? In welchen schulischen Gremien werden die gewonnen Daten kommuniziert?
Die Fragestellungen werden anhand von ausführlichen, halbstrukturierten Leitfaden-Interviews bei einer Stichprobe von 59 Personen an 20 baden-württembergischen Schulen erhoben.

Ergebnis:

Die Ergebnisse werden Ende des Jahres bekannt gegeben.

Projektbeteiligte:

Icon-UserDr. phil. Jäger, Sibylle (Leitung)Profil

Verweis auf Webseiten:

Keine

Angehängte Dateien:

keine
Forschungsprojekt
abgeschlossen
Projekt-ID:99
Fak. 1 - Institut für Erziehungswissenschaft • Schulpädagogik
Erfasst von Jäger, Sibylle(Dr. phil.) am 19.10.10
Zuletzt geändert von Jäger, Sibylle(Dr. phil.) am 19.10.10